Neue Pfändungstabelle ab 01.07.2015

Pfändungstabelle 2015 - aktuelle Pfändungsfreigrenzen bei Insolvenz

 

Seit dem 01.07.2015 gelten bei Lohn- und Gehaltspfändungen wie auch im Rahmen einer Lohn- und Gehaltsabtretung außerhalb sowie gemäß § 287 Abs. 2 InsO innerhalb eines Insolvenzverfahrens höhere Pfändungsfreigrenzen.

 

Die Änderungen beim Pfändungsfreibetrag für Personen mit und ohne Unterhaltsverpflichtung können Sie der Pfändungstabelle 2015 entnehmen, die sie hier als PDF-Datei herunterladen können:


Pfändungstabelle als PDF-Datei

Pfändung und Insolvenz – Beratung durch Rechtsanwälte in Berlin und deutschlandweit

Die aktuelle Pfändungstabelle gibt Auskunft über die Änderungen ab dem 01.07.2013. So erhöht sich der grundsätzliche Pfändungsfreibetrag (Sockelfreibetrag) um 20,00 €. Für Personen ohne Unterhaltsverpflichtungen bedeutet dies eine Erhöhung des Pfändungsschutzes auf 1.049,99 € (bislang 1029,99 €), für Personen mit einer Unterhaltsverpflichtung auf  1.439,99 € (bislang 1.419,99 €). Weitere Details entnehmen Sie der Tabelle.

 

Die Festlegung dieser Freibeträge schützt Schuldner gegen drohende Zwangsvollstreckungen. So ist auch im Zuge einer Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenz) sichergestellt, dass Gläubiger nicht uneingeschränkt Zugriff auf das Vermögen des Schuldners erhalten.

 

Die Privatinsolvenz ist ein möglicher Weg aus der Überschuldung. Er kann auch Ihnen zur Verfügung stehen, wenn Sie aktiv werden.

Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihre Situation. Rufen Sie uns an.